Focus auf das Wesentliche – Meditation ist der Weg.

Focus auf das Wesentliche – Meditation ist der Weg.

Ein kleines Experiment: Schau einmal über deine linke Schulter. Und jetzt über die rechte Schulter. Was hat der Verstand zwischen der linken Schulter und der rechten gemacht? Nichts? Genau! Dieses Nichts ist genau das, wo wir durch die Meditation hinwollen. Dieses Nichts ist die Leere, von der der Buddha sagt, es ist das Wesentliche der Welt. Der meditierende Mensch erkennt durch Meditation, dass sich in der Übung dieses einfachen Blicks das Wesentliche des Lebens manifestiert. Hier und Jetzt. In der reinen Beobachtung jeder Situation. Und ohne zu werten. Und er übt sich immer wieder in diesem Fokus auf das Wesentliche. Das geht tatsächlich nur durch Praxis, nicht indem du darüber nachdenkst. In den Momenten der reinen Beobachtung ist eine neue Lebendigkeit fühlbar. Dieses schwer fassbare Nichts – das Wesentliche – wird im Zustand der Meditation immer wieder in den Fokus genommen. Währenddessen rückt das Unwesentliche immer mehr in den Hintergrund. Automatische Gedanken aus der Vergangenheit oder Projektionen auf die Zukunft werden immer wieder ausgeblendet. Der meditierende Mensch übt sich dabei in einer für seine seelische Gesundheit wichtigen Kompetenz: Der Unterscheidung von Wesentlichem und Unwesentlichem. Die Zeitschrift “Psychologie heute” berichtet in ihrer neusten Ausgabe von einer Metaanalyse von 51 guten wissenschaftlichen Studien unter der Leitung von Professor Peter Sedlmeier. Hier konnte herausgefunden werden, dass sich Meditierende besser konzentrieren können: „Wer in Meditationssitzungen reine Achtsamkeit übt, erzielt im Anschluss deutlich bessere Leistungen bei diversen Aufmerksamkeitstests als zu Beginn, ganz im Gegensatz zu Kontrollgruppen jeder Art.“ Hier kommst du zum Artikel.