Iceman statt Osterhase – Workshop mit Wim Hof in Berlin

Iceman statt Osterhase – Workshop mit Wim Hof in Berlin

Er hält 26 Weltrekorde: im Eisbaden und Eintauchen. Er hat den Mount Everest und den Kilimandscharo in Shorts bestiegen und ist im Eis barfuß einen Halbmarathon gelaufen. Jetzt weiß ich warum: Wim Hof ist Yogi und praktiziert eine Atemtechnik, die auch von Yogis im Himalaya praktiziert wird, um den Körper in Extremsituation warm zu halten. Ich habe viele Geschichten von Yogis gehört und gelesen: Tagelang, wochenlang, monatelang meditieren sie angeblich in Unterhose in Höhlen in Minustemperaturen. Ich habe mich immer gefragt, ob und wie die das tatsächlich machen. Seit gestern weiß ich es: Ich habe am Ostersamstag in Berlin an Wim Hofs Workshop “become the Iceman” teilgenommen und seine Atemtechnik gelernt. Mit dieser Technik kann er angeblich sein Immunsystem, sein Hormonsystem und sein autonomes Nervensystem manipulieren und den Körper warmhalten. Er behauptet – und viele Studien (Link auf seiner Website) haben das offenbar bestätigt – dasselbe, was die alten Yogatexte behaupten: Es ist möglich, durch Atemtechnik und Meditation die körpereigenen Abwehrkräfte so zu steigern, dass der Körper sich selbst heilen kann und genau die Abwehrkörper produziert, die er für eine Heilung braucht. Wims Workshop begann mit wilder Musik auf seiner Gitarre (crazy like a monkey), dann erklärte er die Wirkung der Atemtechnik, die dann am besten wirkt, wenn man den Körper täglich Kälte aussetzt. Dann übten wir die Atemtechnik – eine der intensivsten Erfahrungen meiner Yogakarriere – und schließlich ging es für eine Minute ins Eiswasser – ein mit Wasser und Eiswürfeln gefülltes Planschbecken. Wim ist ein echter Revolutionär und Freigeist. Seine message: Es ist tatsächlich möglich, durch eigene Kraft in Körper und Geist stark, gesund und glücklich zu sein. Ich glaube ihm jedes Wort. Genau das ist mein Weg. Hier ein Link zu einem tollen Film über Wim Hof.